Greng Sold
Zeichnung Greng MODERN
Zeichnung Greng 520 2
Greng 064

Leben wie weiland die Verwalter des Königs

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Wohntraumbeschreibung

Dieses altehrwürdige Haus unweit der Gestade des Murtensees hat eine ebenso spannende wie bewegte, rund 250-jährige Geschichte hinter sich. Die Ursprünge des Schlosses von Greng (früher Grein), gehen zurück ins 18. Jahrhundert. Zu dieser Zeit kaufte der Murtener Arzt Jean Frédéric von Herrenschwand das Herrenhaus, welches damals an dieser Stelle stand. Das Gebäude ging danach an Francois-Claude Gigot de Garville, königlicher Reiter und Verwalter der Gebiete des Königs von Frankreich. Letzterer beauftrage einen Freiburger Architekten mit Namen Karl von Castella, das alte Herrenhaus durch das heute noch bestehende Schloss zu ersetzen. Die ausgedehnten Bauarbeiten, die insbesondere die Einrichtung eines ausgedehnten französischen Gartens umfassten, dauerten von 1785 bis 1787.

Zu Beginn des 19. Jahrhunderts wurde das Schloss von der Neuenburger Handeslfamilie der de Pourtalès erworben; Fréderic Jules von Pourtalès, ein spannender Zeitgenosse, der als ein Kind seiner Zeit verschiedenste Positionen bekleidete. Als Offizier in preussischen und französischen Diensten, später – schon im Adelsrang eines preussischer Reichsgrafen – als Generalinspektor der Neuenburger Truppen, Schweizer Obrist und Staatsrat sowie zuletzt als Zeremonienmeister des preussischen Königs, unterzog er das von ihm ererbte Schloss Greng einigen Änderungen und liess es vergrössern. Später ging das Schloss in Eigentum der französischen Familie Desmolands über, bevor es an 1893 in die Hände von Emile-Louis Roussy gelangte, der von 1905 bis 1920 Verwaltungsratspräsident der Firma Nestlé war und hier viel Zeit verbracht haben soll. Im späteren 20. Jahrhundert schliesslich,  wurde das Schloss luxuriös restauriert und blieb bis zuletzt in Privateigentum.

In dieser exquisiten Umgebung nun, in einer der reichsten Gemeinden der Schweiz und somit auch in der Steuergünstigsten der Romandie, ist dieses 5.5 – Zimmer Juwel zu verkaufen. Die grosszügige Wohnung gehört zu insgesamt neun, die im ganzen Schloss geschaffen wurden, verteilt sich über drei Stockwerke und ist schlicht atemberaubend. Hinter altehrwürdigen Mauern ist hier ein wunderbarer, stilvoller Wohntraum entstanden, der Seinesgleichen sucht.

In vier Schlafräumen mit genügend Bädern, Kamin und einer kleinen Wellness-Oase mit Sauna und lässt es sich leben wie weiland die Verwalter des französischen Königs. Doch auch die „Zusatzassets“ haben es in sich. Sie runden dieses wunderbare Paket zusätzlich ab. Nicht nur der über einen Hektar grosse Park (13’000 m2), der von allen Bewohnern der Liegenschaft frei benutzt werden kann. Zur freien Verfügung (nach Absprache) stehen zudem der grosse Empfangssaal im Erdgeschoss sowie der Bankettraum oder das lauschige Carnotzet.

Greng ist nicht nur ruhig, sondern idyllisch. Das Seeufer ist nah und wunderschön. Zudem ist die historische Altstadt  des Städtchens Murten nur einen Katzensprung entfernt. Mit dem Auto sind Sie in 5 Minuten am flanieren durch die Gassen (oder an der Seepromenade von Murten). Die A1 ist in wenigen Minuten erreicht und durch die zentrale Lage erreichen Sie Bern, Freiburg und Neuenburg in weniger als 30 Minuten mit dem Auto!

Wann also verlegen Sie Ihren Wohnsitz hierhin? Es lohnt sich!

Lagebeschreibung

Das verträumte Örtchen Greng liegt auf 439 m ü. M., rund 2.5 Kilometer südwestlich des Bezirkshauptortes Murten. Das Dorf erstreckt sich am Südufer des Murtensees nahe der Mündung des Dorfbaches, am Rand der angrenzenden Höhen, im nördlichen Freiburger Mittelland in der Schweiz.

 

Die Fläche des nur gerade 1.0 km² grossen Gemeindegebiets umfasst einen Abschnitt am Südufer des Murtensees (rund 1.5 km Seeuferlänge). Das Seeufer ist besonders im Bereich der Halbinsel bei Fin de Dy mit einem Schilfgürtel bestanden. Von den flachen Uferpartien erstreckt sich der Gemeindeboden landeinwärts beidseits des von Courgevaux herkommenden Dorfbachs bis an den Wald La Bourille (452 m ü. M.).

Mit 464 m ü. M. wird auf einem Wiesenhügel westlich von Greng-Dessus die höchste Erhebung der Gemeinde erreicht.

Greng besteht aus den Ortsteilen Greng-Dessous an der Hauptstrasse von Murten nach Avenches, Greng-Dessus, am Dorfbach etwas landeinwärts gelegen, und dem westlichen Teil des Weilers Blessoney. Nachbargemeinden von Greng sind Murten und Courgevaux im Kanton Freiburg sowie Faoug im Kanton Waadt.

 

Mit 174 Einwohnern (2017) gehört Greng zu den kleinsten Gemeinden des Kantons Freiburg. Gleichzeitig gilt sie aber, mit einem Gemeinde-Steuerfuss von 32% der einfachen Kantonssteuer für natürliche und juristische Personen als eine der steuergünstigsten Gemeinden in der Romandie. Rund vier Fünftel der Einwohner sind deutschsprachig und ein Fünftel ist französischsprachig.

Greng war bis in die zweite Hälfte des 20. Jahrhunderts ein vorwiegend durch die Landwirtschaft geprägtes Dorf. Noch heute haben der Ackerbau, der Obstbau sowie die Milchwirtschaft und die Viehzucht einen wichtigen Stellenwert in der Erwerbsstruktur der Bevölkerung. Weitere Arbeitsplätze sind im lokalen Kleingewerbe und im Dienstleistungssektor vorhanden. In den letzten Jahrzehnten hat sich das Dorf auch zu einer Wohngemeinde entwickelt. Viele Erwerbstätige sind deshalb Wegpendler, die hauptsächlich in den Regionen Murten, Freiburg und Bern arbeiten.

Die Gemeinde Greng ist verkehrsmässig gut erschlossen. Sie liegt an der Hauptstrasse 1 von Bern via Payerne nach Lausanne. Der nächste Anschluss an die 1997 eröffnete Autobahn A1 (Bern-Lausanne) befindet sich rund 6 km vom Ortskern entfernt. Seit dem 25. August 1876 wird das Gemeindegebiet von der Eisenbahnlinie von Murten nach Payerne durchquert, es gibt und gab aber nie eine Haltestelle in Greng, somit besteht keine Anbindung an das Netz des öffentlichen Fernverkehrs. Dieser ist jedoch ab Murten sichergestellt.

 

Seit dem Mittelalter unterstand Greng der Herrschaft Murten. 1475 gelangte das Dorf als Teil der Landvogtei Murten unter die gemeinsame Verwaltung der Stände Bern und Freiburg. Nach dem Zusammenbruch des Ancien Régime (1798) kam Greng an den Kanton Freiburg. Während der Helvetik und der darauffolgenden Zeit gehörte es zum Distrikt Murten, bevor es 1848 mit der neuen Kantonsverfassung in den Seebezirk eingegliedert wurde. Von 1848 bis 1982 besass Greng eine gemeinsame Gemeindeverwaltung mit dem benachbarten Meyriez, die Kassen wurden jedoch getrennt geführt.

Markant ist das in Untergreng (Greng-Dessous) stehende Schloss Greng (früher auch Grein genannt), das 1785-87 als Besitzerresidenz gebaut wurde. Hier befindet sich diese wunderbare Immobilie auf drei Stockwerken.

Es diente bis 1803 verschiedentlich als Treffpunkt bekannter Persönlichkeiten, darunter Madame de Staël und Benjamin Constant.

Das Schloss wurde ab 1987 restauriert und der Schlosspark mit zusammengebauten Villen überbaut. Greng besitzt keine eigene Kirche, es gehörte stets zur Pfarrei Meyriez.

 

Zusammengefasst lässt sich aber über die Gemeinde festhalten, wie es im Tagesanzeiger 2014 wunderbar geschrieben stand:

«Wir sind hier im Garten Eden», sagt ­Gemeindeammann Peter Goetschi, «was will man mehr?» In der Tat können sich die 176 Einwohner von Greng nicht beklagen – schon gar nicht finanziell. Das Freiburger Dorf am Murtensee weist das zweithöchste mittlere Einkommen aller Schweizer Gemeinden aus (TA vom Freitag). Einzig in Chavannes-des-Bois geht es dem Mittelstand noch besser. Bei den Steuern hingegen fährt man in Greng günstiger – günstiger als in jeder anderen Westschweizer Gemeinde.

Wann also ziehen Sie nach Greng? Verlangen Sie unsere Unterlagen.

 

Quellen:

Informationen zum Wohntraum

Verkaufsstatus:
Standort:
3280 Greng
Baujahr:
1785/
Zustand:
top
Zimmer:
5.5
Garagen:
2
Stellplätze:
Fläche Brutto:
199 m2
Fläche Netto:
Kaufpreis:
CHF 2395000.--
Mietpreis:
Zuständige Filiale:
Chur
Zuständiger Broker:
Peter Stephani

Standort des Wohntraums:

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