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Historisches Generationenhaus für Connaisseurs

Wohntraumbeschreibung

» Und es war kein Wunder, daß er immer pfiff und sang und jodelte….»* So beschreibt Johanna Spyri ‘Moni den Geissbuben’ in ihrer gleichnamigen Geschichte von 1897.
…und es wird auch kein Wunder sein, wenn Sie – als allenfalls neue Besitzer dieses ganz besonderen Generationenhauses – immerzu pfeifen, singen und jodeln werden. Denn mit diesem Schmuckstück können Sie sich etwas ganz Besonderes leisten. Mit dem Garten und dem vielen Platz in und ums Haus ist diese Liegenschaft auch prädestiniert als Familienwohnung, als Generationenhaus, als kleine, verschlafene Pension mit dem gewissen Etwas.
Das Haus wurde mit natürlichen und originalen Materialien liebevoll und fachkundig teilsaniert. Die Seele des Hauses, die wertvolle historische Patina wurde in diesem Haus tunlichst belassen. Jede Ecke des Hauses zeigt, dass der heutige Besitzer, der von Beruf früher Bühnenbildner an Theatern in der Schweiz und in Berlin und am Schweizer Fernsehen war, sein Handwerk versteht. So darf man – ohne zu lügen – sagen, dass dieses Bijou nicht nur teilsaniert ist… Vielmehr ist es inszeniert.
Das Haus regt die Phantasie des Betrachters der Betrachterin an und, wenn man gut lauscht, während man durch das Haus marschiert, hört du sieht man vor dem geistigen Auge die netten Abende in der grossen Küche, das Knistern des Feuers im alten Holzofen.
Man riecht den Speck, der im Keller von der Decke hing, die salzige Luft im Käsekeller, man hört das Lachen der Kinder, die durch das Treppenhaus rauf und runter toben und man sieht die Grossmutter über die ungestümen Kinder lächeln, während Sie in der Küche geschickt Pizokel ins siedende Wasser schabt…
Diesen Traum von Haus, diese Trouvaille aus vergangenen Tagen, kann man nun – nach rund zwei Jahren liebevoller Teilsanierung erwerben. Dabei können die neuen Besitzer in gewissen Bereichen nach wie vor den Stempel aufdrücken. Doch aufgepasst! Gesucht für dieses Haus sind nicht Menschen, die innen alles aushöhlen und dem Haus ein neues Innenleben transplantieren möchten. Gesucht sind sind Leute, die das Besondere mögen, die – wie auch im Wald – vollkommene Unvollkommenheit der absoluten, sterilen Vollkommenheit unserer Tage vorziehen. Menschen, die es lieben, Geschichte zu atmen.

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* aus «Moni der Geissbub, Johanna Spyri, Nachdruck der Ausgabe von 1897, Hansebooks, 2016, Norderstedt (D).

Lagebeschreibung

«Um zu dem Badehaus Fideris zu gelangen, muß man steil und lang die Höhe hinaufsteigen, nachdem man die Straße verlassen hat, die sich durch das lange Tal des Prättigau nach oben schlängelt. So mühsam keuchen dann die Pferde den Berg hinauf, daß man lieber aussteigt und zu Fuß die grüne Höhe erreicht. Nach einem längeren Anstieg kommt man erst zum Dorf Fideris, das auf der freundlichen, grünen Anhöhe liegt»*

So beschrieb schrieb Johanna Spyri, die bekannte Schweizer Jugendschriftstellerin und Schöpferin der bekannten Romanfigur Heidi, seinerzeit den hübschen Flecken Fideris.
Die Fideriser Ziegenherden boten ihr Mitte des 19. Jahrhunderts – der Hochblüte des Bad Fideris – den Stoff zur Erzählung «Moni der Geissbub».
Als einziges Prättigauer Dorf blieb Fideris von den Zerstörungen durch die Österreicher im Jahr 1622 verschont, so dass im Dorfkern, der sternförmig auf dem Plateau über der Landquart angelegt ist, eine Reihe stattlicher Bürgerhäuser erhalten geblieben sind. Eines davon – das ehemalige Haus des Verwalters von Bad Fideris – wurde nun teilsaniert, nachdem der letzte Besitzer es jahrelang hatte arg verkommen lassen.

Fideris war in der Vergangenheit eine kleine Berühmtheit. Genau genommen das etwas oberhalb gelegene Bad Fideris. Ein Kurbad südlich der heutigen Gemeinde im bündnerischen Prättigau. 1464 erstmals erwähnt, galt es vom 16. bis ins ausgehende 19. Jahrhundert als eines der bedeutendsten Bäder der Schweiz. Die Heilquelle setzte einen natrium- und eisenhaltigen Säuerling frei. 1939 startete die letzte Saison, 1967 verschüttete ein Hochwasser die Quellen und zerstörte die nicht mehr gepflegten Gebäude. Schon 1550 verfügte die Anlage neben zusätzlichen Räumen und Zimmern wieder über eine Küche, eine Metzgerei und eine Bäckerei. Fideris galt im 16. Jahrhundert denn auch mit Alvaneu-Bad, Baden, Brigerbad, Bad Pfäfers, Bormio im Veltlin und dem Bad Tarasp zu den wichtigsten Bädern der Schweiz.
1611 standen den Kurgästen schon über 60 hölzerne Wannen zur Verfügung, deren Wassertemperatur und -Menge sie selber regulieren konnten. Ein ganz spezielles Schauspiel muss das gewesen sein, wenn man es sich heute vor Augen führt…

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* aus «Moni der Geissbub, Johanna Spyri, Nachdruck der Ausgabe von 1897, Hansebooks, 2016, Norderstedt (D).

Informationen zum Wohntraum

Verkaufsstatus:
Standort:
7235 Fideris
Baujahr:
1892
Zustand:
Teilsaniert
Zimmer:
9
Garagen:
Stellplätze:
Fläche Brutto:
358 m2
Fläche Netto:
Kaufpreis:
CHF 1890000.--
Mietpreis:
Zuständige Filiale:
Chur
Zuständiger Broker:
Peter Stephani

Standort des Wohntraums:

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